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Vorschlagsrecht Beigeordnete oder Dinslakener Landrecht

Inquisitionis: Vorschlagsrecht Beigeordnete oder Dinslakener Landrecht

Wir grüßen die Bürgermeisterin der Hansestadt Dinslaken,
wir grüßen die Damen und Herren des hohen Rates,
auch ziehen wir unseren Hut vor den Gemeinen und dem Pöbel.

Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen, die PARTEI hätte da Fragen, und zwar zu dem Vorschlagsrecht, welches den Rat Beigeordnete wählen lässt:

  • Wir suchten in Gemeindeordnungen und Satzungen, doch fanden keine Antworten. Wo ist denn dieses Vorschlagsrecht der großen Parteien verbrieft? Oder ist es doch nur alter Zeiten Mief?
  • Welche neueren Verfahren, zum Vorschlag der Damen und Herren Beigeordneten, sind unserer Verwaltung denn bekannt, oder wird zukünftig weiterhin mittelalterliches Parteiengeschacherrecht angewandt?
  • Gibt es im Sinne der Transparenz modernere Findungsverfahren, oder bleibt es bei dem der großen Parteien herrschaftlichen Gebaren? Könnte man nicht mal in anderen Kommunen fragen?

Ratio: Wir wählten der Beigeordneten zwei, doch suchten wir eigentlich Drei. Der Weg war beschwerlich, doch sind wir mal ehrlich, die Intransparenz ist durchaus gefährlich. Das Vorschlagsrecht wirkt da wie ein Fluch, als ginge es letztendlich doch nur ums Parteibuch.

In tiefer Demut, hochachtungsvoll

Ihre Partei Die PARTEI Dinslaken

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Statement: „Gemeinsame“ Erklärung Spaziergänger:innen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Dings,

die PARTEI kann vielen Punkten der gemeinsamen Erklärung zustimmen. Auch unser Dank gilt allen Ordnungskräften. Durch deren besonnenes Auftreten konnten Eskalationen vermieden werden.

Auch wir stehen uneingeschränkt zur Demonstrations- und Meinungsfreiheit. Auch wir verurteilen jede Verharmlosung der NS-Gewaltherrschaft und treten jeder Form von rechtem Gedankengut entgegen. Auch wir fänden es besser, wenn die Spazierengehenden ihre Veranstaltung anmelden würden.

Wir können aber trotzdem der gemeinsamen Erklärung nicht zustimmen. Zum einen sollte eine gemeinsame Erklärung auch gemeinsam verfasst werden, zum anderen macht es sich die Politik hier zu einfach, pauschal alle Spaziergänger:innen als Querdenker:innen, Coronaleugner:innen und Rechtradikale zu diffamieren.

Die Spazierengehenden sind aus unserer Sicht ein Symptom, das den Vertrauensverlust gegenüber der Politik widerspiegelt. Statt diese Menschen zu diffamieren und diese dem Spektrum der Corona-Leugner und Rechtradikalen zu überlassen, wäre es aus unserer Sicht sinnvoller, die Beweggründe der Spazierenden zu hinterfragen und als Politik sowohl Gesprächsangebote zu machen als auch die Diskussion zu suchen und so wieder Vertrauen herzustellen.

NRZ-Artikel vom 22.03.2022. Klicke hier oder auf das Bild unten, um direkt zur NRZ zu gelangen.

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Die Sprechstunde Teil 2

Es ist so weit – ein weiterer sehr guter Diskussionskreis, diesmal u. a. mit dem Gast Dennis Jegelka (FDP Dinslaken). Vielen, vielen Dank für das sehr gute Gespräch, dein Vertrauen und deinen Mut.

#makemiteinanderredengreatagain
#45minutendiesichlohnen

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Nachhaltigkeit Kunstrasenplätze in Dinslaken

Nachhaltigkeit Kunstrasenplätze in Dinslaken

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Neues und alles Gute für das Jahr 2022! Und wie könnte man das neue Jahr besser beginnen als mit einer Anfrage, die das Thema Sport und Umwelt adressiert ;-).

Vor dem Hintergrund der bereits in Dinslaken vorhandenen sowie entstehenden Kunstrasenplätze bittet die Fraktion der Partei Die PARTEI die Verwaltung, folgende Fragen zu beantworten:

  • Wurden und werden die Umweltwirkungen von Kunstrasenplätzen in Dinslaken betrachtet? (Nicht nur Fußball, auch Hockey, Tennis etc.)
  • War das Thema Nachhaltigkeit von Kunstrasenplätzen Teil der Ausschreibungen zum Neubau der Bezirkssportanlage Dinslaken?
    Wenn ja: Inwiefern wurden und werden Maßnahmen zum Umweltschutz umgesetzt?
    Wenn nein: Warum denn nicht?
  • Wird das Thema Nachhaltigkeit von Kunstrasenplätzen beim Neubau der Bezirkssportanlage Lohberg berücksichtigt?
    Wenn ja: Inwiefern werden Maßnahmen zum Umweltschutz umgesetzt?
    Wenn nein: Warum denn nicht?
  • Wird der Materialverlust der Dinslakener Kunstrasenplätze erfasst?
    Wenn ja: Wie hoch ist dieser je Platz im Durchschnitt?
    Wenn nein: Warum denn nicht, es muss doch nachbestellt werden?
  • Für welchen Nutzungszeitraum sind die Dinslakener Kunstrasenplätze jeweils ausgelegt?
  • Wann und wo stehen voraussichtlich abnutzungsbedingte Bodenaustauscharbeiten/Neuanlagen der Plätze an?

Umweltschutz: Großes Potenzial

Dabei ist durchaus großes Potenzial für verbesserten Umweltschutz vorhanden. U. a. sind hier nachhaltiges Material bei Unterbau und Infill sowie die Filterung von Feinstoffen zu nennen. Des Weiteren reduziert eine umfriedende Barriere die Mikroplastikemissionen in die Umwelt signifikant. Und auch die Spieler:innen können ihren Beitrag leisten, um den Materialaustrag zu vermindern.

=> Kunstrasenplätze – Systemanalyse unter Berücksichtigung von Mikroplastik- und Treibhausgasemissionen, Recycling, Standorten und Standards, Kosten sowie Meinung der Spieler*innen (Download)

=> Nachtrag: Masterarbeit „Untersuchung von Kunstrasenplätzen als Belastungsquellen von Mikropartikeln für umgebende Systeme“ (Download)

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Neues Format: „Die Sprechstunde“

Unser „Appell an die Vernunft“ hat für ordentlich Diskussionsstoff gesorgt. Und das ist gut so – denn diskutieren hilft. Allerdings funktioniert das besser miteinander als übereinander.

Ein Auftrag für Die PARTEI Dinslaken!

Wir möchten Euch unser neues Format „Die Sprechstunde“ vorstellen. Sie soll für alle sein. Ihr habt Themen, die Euch beschäftigen, Dinge, die Ihr diskutieren möchtet? Schreibt uns an! Wir finden einen Termin, setzen uns zusammen und tauschen uns aus. Kein Bock auf Kamera? Meldet euch trotzdem – wir finden eine Lösung.

In der ersten Runde geht es um den Montag in unserer schönen Stadt Dinslaken und das, was uns gerade so sehr eint, gleichzeitig aber auch entzweit.

#makemiteinanderredengreatagain😘
#45minutendiesichlohnen

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Appell an die Vernunft

Mit großer Sorge betrachten wir die aufkommende Radikalisierung in unserer kleinen Stadt.

Es steht außer Frage, dass man sich jederzeit gegen Rechts, gegen jeden Aufruf zur Gewalt sowie gegen Bedrohungen positionieren muss. Jedoch hinterfragen wir, ob es in der gegenwärtigen Omikron-Welle und bei Rekord-Inzidenzen angemessen ist, sich in größeren Gemeinschaften rund ums Rathaus zu versammeln oder spazieren zu gehen.

In einer Situation, in der wir alle erhebliche Einschränkungen kollektiv erdulden, macht es unseres Erachtens nach wenig Sinn, wenn mehr Menschen auf einer kleineren Fläche zusammenkommen, als derzeit z. B. für ein Bundesligaspiel mit 2G+ in einem Stadion zugelassen sind.

Wir geben zu bedenken, dass in sozialen Netzwerken und Telegramm-Gruppen selten Probleme gelöst werden. Wir alle durchleben Ängste und Sorgen, und uns eint der Wunsch, diese Pandemie endlich hinter uns zu lassen.

Wäre es nicht zielführender, miteinander anstatt übereinander zu reden? Vielleicht ein konstruktiver Dialog oder ein moderierter Meinungsaustausch? Irgendwann gehört die Pandemie der Vergangenheit an. Jetzt ist die Zeit, Brücken zu bauen und keine Gräben zu vertiefen.

Seid doch einfach mal wieder lieb zueinander und hört euch zu!

Ortsverband und Fraktion der Partei Die PARTEI Dinslaken

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Nachhaltiger Wahlkampf nicht gewünscht

Wir haben kürzlich beantragt, dass die hiesigen Parteien keine Sondergenehmigungen mehr für Plakatierungen im Stadtbereich erhalten. Die PARTEI Dinslaken stellte in Frage, ob Plakatwerbung wirklich noch zeitgemäß ist oder eher ein Relikt aus den 80ern (Zitat aus dem Antrag: „Sie sind einfach ökologischer und ökonomischer Wahnsinn.“). Viele Stimmen aus der Bevölkerung bestärkten uns bei dem Vorhaben, da sie der Flut an ungewollter Wahlwerbung und sinnfreier Phrasen längst überdrüssig seien.

Ein Thema, das uns übrigens nicht erst seit gestern ein Anliegen ist: Bereits bei der Bundestagswahl haben wir auch auf recycelte Plakate aus dem vorherigen Jahr gesetzt und so einen kleinen Beitrag zu einem nachhaltigeren Wahlkampf geleistet. Aber wir wären ja nicht die Partei Die PARTEI, wenn wir nicht noch visionärere Ideen hätten: Wir haben Vorschläge eingebracht wie gemeinsame Plakatwände an stark frequentierten Orten, eine Broschüre, in der alle Parteien direkt vergleichbar präsentiert werden, oder das FESTIWAHL.

Leider hat ein großer Teil der Altparteien gegen unseren Antrag gestimmt. Also gegen Nachhaltigkeit, gegen Neuerungen und gegen die Idee eines transparent und fair geführten Wahlkampfes. Nun ja, lassen wir mal so stehen…

Es wäre die Chance gewesen, der Partei Die PARTEI Dinslaken ihr scharfes „Schwert“ zu nehmen. So sehen wir uns geradezu genötigt und fühlen uns herausgefordert, im Zuge der Landtagswahl 2022 zu reagieren. Wie, werdet Ihr noch erfahren – versprochen!

#zwinkersmiley

Zum Antrag Verbot von Wahlsichtwerbung/Nachhaltige Wahlkampfgestaltung

 

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Gibt wieder was zu sehen

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann … Prost!“

Es ist der 3. Advent, die Hälfte der Türchen sind auf – allerhöchste Zeit für einen schicken PARTEI-Weihnachtsbaum. Schaut doch mal am Schaufenster unseres Fraktionsbüros am Neutorplatz vorbei :-).

#durstigeweihnachten #upcycling #allejahrewiederverwenden

 

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Zeitungsartikel: Dinslakener Parteien schlagen kostenlose Shuttlebusse vor

Grüne, die PARTEI und AWG Dinslaken wollen ein neues kostenloses Shuttlebus-Angebot zu den Dinslakener Veranstaltungen etablieren.

#shuttledireinen

NRZ-Artikel vom 10.12.2021. Klicke hier oder auf das Bild unten, um direkt zur NRZ zu gelangen.

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Neutorgalerie vs. Martinikirmes

Soso, es gibt Probleme mit dem „neuen“ Standort der Martinikirmes. Unsere Expert:innen haben sich in dem Zusammenhang einmal den „alten“ Standort angeschaut.
 
Martinikirmes retten! Neutorgalerie rückbauen!